Mitgliederrundbrief ADFC Kreisverband Ludwigsburg 06/21

 

Mehrmals im Jahr erhalten ADFC-Mitglieder des KV Ludwigsburg die neuesten Informationen zu den Aktivitäten des Fahrradclubs in der Region. Ausgabe 06/21.

 

ADFC KV Ludwigsburg
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Einladung zur Kreisversammlung

Am Donnerstag, dem 15. Juli 2021 findet um 20 Uhr die jährliche Kreisversammlung des ADFC-Kreisverbands Ludwigsburg als Präsenzveranstaltung in Bietigheim-Bissingen statt. Wir treffen uns im überdachten Außenbereich des Vereinsheim der Siedler- und Gartenfreunde Bietigheim-Sand (Friedrich-Ebert-Str. 66). Das Vereinsheim ist vom Bahnhof per Rad in 10 Minuten zu erreichen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  • Top 1: Begrüßung
  • Top 2: Bericht des Vorstands
  • Top 3: Bericht des Kassenwarts
  • Top 4: Bericht der Rechnungsprüfung
  • Top 5: Entlastung des Vorstands
  • Top 6: Haushaltsplan 2021
  • Top 7: Wahl des Kreisvorstands
  • Top 8: Wahl der Kassenprüfer/innen
  • Top 9: Antragsberatung
  • Top 10: Wahl der Delegation zur Landesversammlung
  • Top 11: Ideen zur Neukonzeption des Tourenprogramm
  • Top 12: Verschiedenes

Anträge und Bewerbungen zur Delegation für die Landesversammlung können bis zum 8. Juli per Mail angemeldet werden: ulrich.ruemelin-drenk@adfc-bw.de Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen.

(Ulrich Rümelin-Drenk, Kreisverband)

Frauennetzwerk in Baden-Württemberg

Am 29. März 2021 gründete sich im ADFC BadenWürttemberg ein Frauennetzwerk. Alle Frauen, die Mitglied des ADFC sind, oder sich diesem verbunden fühlen, können dabei mitmachen.

Das Frauennetzwerk dient dem Erfahrungsaustausch, der gegenseitigen Unterstützung und ist als Lern- und Qualifikationsplattform gedacht. Es möchte die Bedürfnisse von Frauen im Radverkehr deutlich machen und ihre Sichtweise – sowohl inner- als auch außerhalb des Verbandes – in die Diskussionen einbringen und entsprechende Forderungen aufstellen. Dazu gehört z.B. eine entsprechende Stadt- und Verkehrsplanung - meist sind es Frauen, die im Alltag kürzere, dafür mehrere Wege zurücklegen.

Zudem sollen noch mehr Frauen für das Thema „Rad“ und den ADFC gewonnen werden. Virtuelle Treffen jeden letzten Dienstag im Monat (außer August und Dezember) finden abwechselnd im Austauschforum und Inputseminar statt. Bisher ging es um Themen wie „Jetzt rede ich. Punkt.“, „Gender Planning“ und mit welchen Aktionen sich Frauen für den ADFC gewinnen lassen sowie die Planung konkreter Maßnahmen des Netzwerkes (z.B. jährlich ein Präsenztreffen mit Radsternfahrt).

Beim nächsten Treffen stellt sich der Verein „Bike Bridge“ (https://bikebridge.org) vor (29. Juni ab 19 Uhr)

Um in den Verteiler aufgenommen und informiert zu werden, einfach eine E-Mail schicken an frauennetzwerk@adfc-bw.de. Wir freuen uns über viele neue Gesichter, Mit“streiterinnen“, Unterstützerinnen und Ideeneinbringerinnen!

(Wiebke von der Foehr, OG Strohgäu )

Stadtradeln im Landkreis Ludwigsburg

25 von den 39 Städte und Gemeinden des Landkreises nehmen dieses Jahr an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ teil. Neu hinzugekommen sind Asperg, Bönnigheim, Freudental, Gemmrigheim, Hemmingen, Ingersheim, Marbach, Oberriexingen, Oberstenfeld und Tamm.

Was sind die Ziele beim STADTRADELN?

Privat und beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in den Kommunen – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren haben!

Wer kann mitmachen?

Alle, die in der teilnehmenden Kommune wohnen, arbeiten, in einem Verein tätig sind oder eine (Hoch)Schule besuchen.

Wie kann ich mitmachen

Unter stadtradeln.de/radlerbereich können sich alle Teilnehmenden registrieren, einem bereits vorhandenen Team ihrer Kommune beitreten oder ein eigenes Team gründen

Also, nichts wie anmelden und Kilometer sammeln. Am besten bei einem der vielen ADFCTeams in den Kommunen. Los geht es am 1. Juli 2021, der Endtermin der Aktion ist am 21. Juli. Weitere ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.stadtradeln.de

Anlässlich des Stadtradelns startet der ADFC Freiberg unter Beteiligung mehrerer Freiberger Bäckereien die Aktion „Mit dem Fahrrad zum Bäcker“. Er will damit verstärkt auf das Fahrrad als alltagstaugliches Verkehrsmittel zum Einkaufen hinweisen. An den Samstagen während des Stadtradelns erhalten Kund*innen, die mit dem Fahrrad zum Bäcker kommen, „ein kleines Extra in die Tüte“.

Radschulwegplan: Wertvolle Datengrundlage für Verbesserungen im Radnetz

Bietigheim-Bissingen war 2012 die erste Kommune landesweit, die einen auf Schülerbefragungen basierenden Radschulwegplan veröffentlicht hat. 2015 folgte dann der Gesamtradschulwegplan für alle weiterführenden Schulen der Stadt. 2018 – 2020 wurden die Pläne auf Grundlage erneuter Schülerbefragungen aktualisiert. Initiiert und durchgeführt wurden die Erstellung der Pläne durch Eltern unter tatkräftiger Mitwirkung des ADFC.

Neben den empfohlenen Radwegen für die Schüler*innen und deren besonderen Beachtung bei Baumaßnahmen und beim Winterdienst durch die Stadtverwaltung sind aber auch die von den Schüler*innen erfassten Problemstellen eine wichtige Grundlage für die Verbesserung der Radinfrastruktur vor Ort.

Schon beim ersten Plan haben wir die über 2.000 Anmerkungen der Radelnden zu 229 konkreten Problemstellen zusammengefasst. Im Laufe der letzten 8 Jahre wurden davon über die Hälfte (124) von der Stadtverwaltung erledigt, 26 sind gerade in Bearbeitung. Bei 62 Punkten gab es keine Lösung und 21 sind noch offen.

Dazu war natürlich ein intensiver Austausch zwischen ADFC und Stadtverwaltung notwendig.

Mit den neuen Daten sind wir jetzt wieder daran, die 2.402 Problemstellenmeldungen der Schüler*innen zu sichten und zusammenzufassen. Die Daten liefern uns sehr wichtige Hinweise, wo es weiteres Verbesserungspotential gibt.

Erfasst und ausgewertet wurden die Daten mit dem landesweit für alle Schulen zu Verfügung stehenden Tool „Schulwegplaner Baden-Württemberg“.

(Albrecht Kurz, OG Bietigheim-Bissingen)

Fahrradzone in Freiberg a.N.

Der Neckartalradweg auf Freiberger Markung ist jetzt dauerhaft als Fahrradzone - mit einer Freigabe für den Anlieger-Kfz-Verkehr ohne Durchfahrtsperre - beschlossen und verkehrsrechtlich ausgeschildert. Die Wegweisung für Radfahrende, geschwindigkeitsbegrenzende Maßnahmen und eine eine positive, eindeutige optische Kenntlichmachung als Fahrradzone müssen noch ergänzt werden und sollen die Maßnahme weiter aufwerten.

Der ADFC bleibt dran.

(Peter Hamm, OG Freiberg)

Zweite Radreparaturstation im Schul- und Sportzentrum Marbach

Bereits bei der Übergabe der ersten Station beim Neckarsteg an die Stadt Marbach im April 2019 hatten wir eine weitere Station angedacht, - und zwar im Schul- und Sportzentrum mit seinen mehr als 3.300 Schüler*innen in den weiterführenden Schulen.

Der Antrag der Stadt auf eine - fast kostenlose - Station aus der Radkulturförderung beim Landkreis Ludwigsburg war leider nicht erfolgreich, deshalb hat die Stadt Ende 2020 beschlossen, eine Station aus eigenen Mitteln zu beschaffen.- Die Ortsgruppe hat die Stadt mit Rat und Tat bei der Beschaffung und Aufstellung der Station Modell ADFC der Firma IBOMBO unterstützt. Am 9. Juni 2021 wurde sie nun offiziell an die Schulen übergeben.

Gewartet wird sie – wie auch die Station am Neckarsteg - von ADFC-Mitgliedern der OG Marbach. Die anfallenden Materialkosten trägt die Stadt. Hoffen wir auf pfleglichen Umgang!

(Martin Eissler, OG Marbach)

Neuer Internetauftritt des ADFC Marbach

Am 7. April 2021 war es so weit. Die OG Marbach stellte ihre neue Homepage online. Im Kreisverband die erste Internetpräsenz, die sich in der neuen und modernen Ansicht präsentierte. Über 40 Stunden arbeitete Medienwart Markus Mattheis an der Umstellung, um alles aktuell, informativ und übersichtlich zu gestalten.

Das frische Layout dafür gab der ADFC Bundesverband vor. Dieser möchte, dass sich alle ADFCWebseiten im gleichen Style präsentieren. Dazu hat der Bundesverband jeder Gliederung eine kostenlose Seite zur Verfügung gestellt, die es nun im Falle Marbachs zu füllen galt.

Alles in allem eine lohnende Investition in die Neugestaltung und Zukunft des Webauftritts.

(Markus Mattheis, OG Marbach)

Bietigheim-Bissinger „12–Stunden-Radeln“

Das 24-Stunden-Radeln fällt auch dieses Jahr leider der Corona-Pandemie zum Opfer. Aber ganz absagen wollen wir unser Radelevent mit den Touren zu jeder vollen Stunde nicht. Dieses Jahr gibt es am 1.8. aber nur 12-Radelstunden von 8 – 20 Uhr. Start zu jeder vollen Stunden am Enzpavillon in Bietigheim-Bissingen. Man sieht sich!

(Albrecht Kurz, OG Bietigheim-Bissingen)

Sommernachtskino Open-Air

Für die Durchführung und Organisation des Fahrradparkplatzes beim Sommernachtskino Open-Air im August in Ludwigsburg werden noch Helferinnen und Helfer gesucht.

Bei Interesse bitte Mail ans Fahrradbüro: fahrradbuero-ludwigsburg@adfc-bw.de

(Carsten Bänfer, Kreisverband)

Wanted: Verantwortliche für Presse u. Internet

Für die Betreuung der verschiedenen Medienkanäle und die Präsentation der Internetinhalte sucht der Kreisverband ehrenamtlich Mitarbeitende.

(Ulrich Rümelin-Drenk, Kreisverband)

Bitte nennen Sie uns Ihre Mailadresse!

Das Verteilen von Informationen über E-Mail spart Zeit, Geld und natürliche Ressourcen. Daher die Bitte, uns Ihre Mailadresse mitzuteilen.

Wir verwenden Ihre Adresse ausschließlich für den Versand unserer Rundbriefe und Infos über wichtige Kampagnen des ADFC. Natürlich behalten wir Ihre Mailadresse für uns.

(Carsten Bänfer, Kreisverband)

 


https://kv-ludwigsburg.adfc.de/veroeffentlichung/mitgliederrundbrief-adfc-kreisverband-ludwigsburg-06-21

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 190.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrenden auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Wo bekomme ich Radkarten?

    Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Außerdem finden Sie eine Vielzahl von ADFC-Regionalkarten (Maßstab 1:75.000) im Buchhandel, in vielen ADFC-Infoläden und direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521/59 55 40, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) oder bequem auf www.fahrrad-buecher-karten.de.

  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

    Zum Musterkaufvertrag des ADFC für Gebrauchträder kommen Sie, wenn Sie unten auf "Weiterlesen" drücken.

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